14. Oktober 2008

iSland Trip: Der erste Tag

Reykjavik
Spät war es, als ich in meinem Guest House ankam, 3 Uhr Deutscher und 1 Uhr Isländischer Zeit.
Der Vermieter war hoch erfreut mich ENDLICH einchecken zu können.
Geld, Schlüssel, Zimmer, Bad gegenüber auf dem Flur, alles gesagt und schon entschwand er in die Nacht.
Nun auf dem Zimmer, habe ich Sachen von mir geworfen um dringenst mal ins Bad zu kommen.
Die Toiletten in den Sardinenbüchsen von Flugzeug sind ja eh nur zur Gewissensberuhigung der Fluggesellschaften da.
Sichtlich erleichtert stand ich plötzlich vor einer verschloßenen Zimmertür. Boom!
Der Schlüssel? Der lag auf dem Nachttisch.
Ich also zur Rezeption/Informationsstand/Fernsehzimmer gedackelt, laut gerufen.
Nix, keiner da.
Denk ich mir "Naja, gut geheizt ist und das Sofa sieht auch gemütlich aus.". Hab ich mich erstmal mit Infobroschüren, Karten und Werbekrams eingedeckt um zu erfahren was man dem hier im Winter auf Island alles noch machen kann.
Ich bin nämlich absolut Planfrei losgeflogen. Nach einer halben Stunde der Urlaubsplanung wurde es mir dann doch zu bunt.
Als in das Geheimnis des Lockpicking eingeweihter (aber ohne Erfahrung) machte ich mich am Zimmerschloss zu schaffen.
Nachdem alles was ich in den Hosentaschen finden konnte erfolglos durchprobiert war, fand ich auf dem Schreibtisch der Rezeption einen kleinen für mein Schloss nie vorgesehenen Schlüssel.
Eben diesen Schüssel unter wackeln zur hälfte eingeschoben vollbrachte das Wunder der Öffnung.
Das Wunder war nicht mehr ganz so groß nachdem ich mir den Originalschüssel angeschaut hatte.
3 von 5 Verschlusspins mussten in dem Schloss nie runtergedrückt werden.
Egal, endlich schlafen.

Nach den aufstehen steigt mir der Schwefelgeruch den das Wasser aus der Wasserleitung absondert besonders deutlich in die Nase. Bäh.
Ich nutze den ersten Tag erst einmal für einen Stadtrundgang.
Heidewitzka, in den 10 Stunden die ich erst hier bin sind alle Thermometer gestolpert und gleich mal um 6° C gefallen.
Und was man nicht alles entdecken kann.
Bonus, der Isländische Haus und Hof Supermarkt macht erst um 12 auf.
Hah, sollen sie mal hier in DE versuchen. Wenigstens hab ich jetzt was um meine Ohren warm zu halten.

.klick das Bild.

Endlich mal was wo ich mit stolz sagen kann: das habe ich auf der Straße gelernt.




Dem Gilli sein Geld ist noch am Arbeiten, das darf bestimmt so schnell nicht zurück.



Im Rathaus von Reykjavik am See, beim Mittagessen.

Schwäne: das sind die Raufbolde und Unruhestifter unter den Anwohnern des Sees.
Organisiert in einer Gang.

1 Kommentar:

  1. Toller Bericht! Ich will hier ne minütliche Dokumentation lesen!!! ;)

    Super Bericht, bin ich ma gespannt!
    Yeti

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